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The Locust - Plague Soundscapes
(4 posts)-
Besetzung:
Justin Pearson (vocals/guitar)
Gabe Serbian (drums)
Joseph Karam (vocals/keys)
Robert Bray (vocals/bass)
Tracklist:
01. Recyclable Body Fluids In Human Form
02. Identity Exchange Program Rectum Return Policy
03. Solar Panel Asses
04. Live From The Russian Compound
05. Earwax Halo Manufactured For The Champion In All Of Us
06. Wet Dream Warmachine
07. Listen, The Mighty Ear Is Here
08. Who Wants A Dose Of The Clap?
09. Teenage Mustache
10. How To Become Virgin
11. Anything Jesus Does I Can Do Better
12. Late For A Double Date With A Pile Of Atoms In The Water Closet
13. File Under "Soft Core Seizures"
14. Practiced Hatred
15. Psst! Is That A Halfie In Your Pants?
16. The Half-Eaten Sausage Would Like To See You In His Office
17. Pulling The Christmas Pig By The Wrong Pair Of Ears
18. Can We Get Another Nail In The Coffin Of culture Theft
19. Your Mantel disguised As A Psychic Sasquatch
20. Twenty-Three Lubed Up Schizophrenics With Delusions Of Grandeur
21. Captain Gaydar It's Time To Wind Your Clock Again
22. Priest With The Sexually Transmitted Disease, Get Out Of My Bed
23. Pickup Truck Full Of Forty Minutes
Meine Fresse...
Hier eröffnen sich dem geneigten Konsumenten allerdings (akustisch) "verpestete Klanglandschaften" allererster Güteklasse A, wenn auch mit den insgesamt 23 Stücken nur kleine "Landschaftsausschnitte" angerissen zu werden scheinen...
Tatsächlich erstreckt sich die Netto-Spieldauer der einzelnen Kurz-Kakophonien nur in Bandbreiten von minimal 0.27 bis maximal 1.29 Minuten, bietet aber dennoch alles, was das Noise/Grindcore-Herz begehrt...
Aberwitzige, fellegerbende Knüppeleien in perfekter (Dis)harmonie, mit den dazu, förmlich vergewaltigten Saiten der Bass- und Leitenden Gitarre und einem stets präsenten, aber nur hier und da verstärkt schräge Samples und dissonante Klänge herausrotzenden Keyboard...
Die, auch hier meist in Mickey-Mouse-Tonlage angesiedelten und teilweise recht heiser herausgekreischten Vertonungen von, scheinbar bedeutungslos aneinander gereihten, dadaistischen Satzkonstrukten übernehmen sowohl die beiden Saiten- als auch der Tastenquäler...
Wenn man auch nicht unbedingt etwas versteht, so weisen doch zumindestens schon allein die äusserst kreativen und ausgefallenen Bezeichnungen der einzelnen Stücke in eine mehr als deutliche Richtung...
Alles in allem ein recht "kurzweiliger", akustisch-spastischer Alptraum von insgesamt ca. 21 Minuten, in dem bzw. nach dem sich manch einer wie (er)frisch(t) durch einen riesigen Fleischwolf gedreht vorkommen könnte...
Also nicht unbedingt was für schwangere Frauen und nervliche Wracks, aber goldrichtig, um sich für besagte Zeitspanne einfach mal die Birne komplett wechzufeuern bzw. zu formatieren...
Prädikat:
Besonders wertvoll...
15/15 PunktePosted 6 years ago # -
Wäre wahrscheinlich auch 'n ziemlich "kurzweiliges" Vergnügen gewesen... ;)...
Aber stell' ich mir ganz geschmeidig vor...
Vier, als abstrahierte Heuschrecken maskierte Typen, die schrammelnd, knüppelnd, klimpernd und kreischend das Letzte aus sich rausholen...
Mh... na vielleicht komm' se ja nomma...
Derzeit sind se, glaub' ich noch mit den Yeah Yeah Yeahs bzw. mit dem Dillinger Escape Plan in den Staaten unterwegs...Posted 6 years ago # -
hm.. kann sein.. hätt se trotzdem gern gesehn..
Posted 6 years ago # -
hallo,
also das, was ich von the locust kenne ( und das ist ein album, das vorherige, soweit ich weiß ) gefällt mir recht gut und deine beschreibungen zu ihrem neuling hören sich ja auch recht vielversprechend an.
werd die scheibe auf jedenfall antesten beim nächsten plattenladenbesuch bzw. -massenkaufattacke
danke für die einschätzung
Posted 6 years ago #
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